Abstimmungsparolen

Ja zum Energiegesetz und - für die Zürcher Stimmberechtigten - 2 x Nein zum Ausverkauf der Zürcher Spitäler am 21. Mai.

Die Energiestrategie 2050 will eine Energieversorgung aus einheimischen und erneuerbaren Quellen. Damit geht sie in die richtige Richtung, auch wenn der VPOD sich noch etwas mehr Tempo vorstellen könnte beim Umstieg. Es kommt auch gar nichts anderes in Frage als ein rascher Umbau der Versorgung, denn weder die Atomenergie als auch die Ausbeutung fossiler Brennstoffe haben Zukunft.

Auch für den Werkplatz Schweiz ist ein Ja zum Energiegesetz am 21. Mai eine gute Sache. Denn was für Installation und Unterhalt von erneuerbaren Energien und für die Sanierung der Gebäude nötig ist, wird überall im Land neue Stellen schaffen. Fachkräfte unterschiedlichster Qualifikation werden da gebraucht: Vom Fassadenbauer bis zur Architektin. Auch die Wettberwerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen wird durch diesen Knowhow-Schub gestärkt. Zudem könnte der Zeitpunkt fürs Umsteigen nicht besser gewählt sein: Die Strompreise sind derzeit so tief, dass die Haushalte die zusätzliche Belastung kaum spüren. (Die Zahlen, mit denen die Gegnerschaft arbeitet, sind nachgewiesenermassen falsch. Und natürlich will auch niemand das Matterhorn mit Windkraftwerken zustellen oder den Rheinfall zugunsten eines Wasserkraftwerks austrocknen!) Ja zum Energiegesetz daher am 21. Mai.

Für die Zürcher VPOD-Mitglieder gibt es eine weitere sehr wichtige Abstimmung. Das Kantonsspital Winterthur und die Integrierte Psychiatrie Winterthur/Unterland sollen in eine AG verwandelt und später privatisiert werden. Die Pläne der Liberalisierungsturbos liegen offen zu Tage: Sie wollen unsere Gesundheitsversorgung an profitgierige Konzerne verscherbeln. Dem muss Einhalt geboten werden: 2 x Nein zu den Zürcher Privatisierungsvorlagen!