24-Std-Betreuung

Immer mehr Personen in der Schweiz möchten auch im höheren Alter so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Damit wächst die Nachfrage nach ambulanter Pflege und Betreuung kontinuierlich.

In diesem Zusammenhang sorgen besonders die Arbeitsbedingungen in der 24-Std.-Betreuung regelmässig für Negativschlagzeilen. So arbeiten Tausende Caremigrantinnen vorwiegend aus Osteuropa unter teilweise sklavenähnlichen Zuständen in Schweizer Haushalten. Bis heute entzieht sich der Bund seiner Verantwortung, diesen sensiblen Bereich endlich zu regulieren.

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News

Alle Entwicklungen im Bereich 24-Std.-Betreuung
  • watson/shutterstock

    Watson.ch formuliert es so: Der Bund handelt in Punkto 24-Std-Betreuung "ein bisschen"

    03.07.2017 – von watson.ch

    Was watson.ch fast schon süffissant formuliert, ist für die Care-Migrantinnen bittere Realität: Sie sind rund um die Uhr auf Abruf bereit und verdienen dafür nur einen kargen Lohn.

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  • ©willma_photocase.de

    Kantonale Regulierung der 24-Std.-Betreuung

    22.06.2017 – von Elvira Wiegers

    Der Bundesrat hat entschieden, die 24-Std.-Betreuung kantonal zu regeln. Die Gewerkschaften und andere ausgewiesene Expertinnen hatten hingegen klar eine nationale Regelung gefordert, welche die 24-Std.-Betreuerinnen dem Arbeitsgesetz unterstellt.

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  • VPOD fordert härtere Gangart gegen die Ausbeutung von Menschen in der privaten Care-Arbeit

    04.04.2017 – von Martin Wyss

    Immer mehr Menschen wollen ihren Lebensabend möglichst lange in den eigenen vier Wänden verbringen. Um dieses Bedürfnis auch bei grösserer Pflegebedürftigkeit zu erfüllen, greifen immer mehr Menschen auf Angebote dubioser Agenturen zurück. Diese vermitteln oftmals aus Osteuropa stammende Care-Arbeiterinnen, die rund um die Uhr für die Pflege und Betreuung im privaten Haushalt sorgen. Ein Bereich, der bis anhin kaum reguliert ist und damit der Ausbeutung Tür und Tor geöffnet werden. SP-Kantonsrat und VPOD-Präsident Urban Sager will nun in einem Vorstoss von der Regierung erfahren, welches Ausmass dieser Missstand im Kanton Luzern annimmt, wie die Situation dieser Menschen aussieht und wie die Regierung gegen die Ausbeutung vorzugehen gedenkt.

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  • Respekt für Pflegerinnen aus Osteuropa

    20.03.2017 – von VPOD

    Der VPOD setzt sich seit 4 Jahren für bessere Arbeitsbedingungen in der privaten Pflege ein. Tausende Migrantinnen arbeiten in der Schweiz unter häufig prekären Bedingungen. Obwohl der Bund davon weiss, gibt es bis heute keine verbindlichen Regeln.

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Das Netzwerk Respekt

Vor vier Jahren gründete VPOD Basel das Netzwerk Respekt. Damit erhielten die Caremigrantinnen innerhalb des VPOD eine eigene Plattform. Die 24-Std.-Betreuerin Bozena Domanska betreut und berät die Mitglieder von Respekt seit 2013 mit Herzblut und Fachwissen, kennt sie doch die Fallstricke und missbräuchlichen Arbeitsbedingungen in der ambulanten Betreuung selber zu Genüge.

Das Netzwerk Respekt soll Schritt für Schritt auch in anderen Regionen Fuss fassen. So hat sich etwa 2017 die Region Zürich mit verstärktem Fokus in die 24-Std.-Betreuung eingeklinkt.

Die gewerkschaftliche Zusammenarbeit mit den Carearbeiterinnen ist sehr anspruchsvoll, da die Frauen häufig pendeln und durch die konkrete Arbeitssituation nur unter erschwerten Umständen soziale Kontakte knüpfen und pflegen können.

Respekt in den Medien / Zur Geschichte von Respekt

Mitmachen

Du bist 24-Std.-Betreuerin in einem Privathaushalt und hast Fragen zu deinem Lohn, Dienstplan oder zu deiner Freizeitregelung? Du möchtest mehr wissen über deine Rechte und Pflichten? Das Netzwerk Respekt ist ein kleines Zuhause fern von zuhause. Hier kannst du dich in einem geschützten Raum mit anderen Frauen treffen und dich zu deiner Arbeits- und Lebenssituation austauschen. Hier bekommst du wichtige Informationen zu deinen Rechten und Pflichten und profitierst als Mitglied des VPOD von individuellem Rechtsschutz und professioneller Beratung.

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