Schweizweiter Aktionstag gegen die USRIII

Von: Stefan Giger

Der VPOD macht mobil gegen die USR III und probt den Ernstfall.

Auf internationalen Druck hin muss der Bund Steuerprivilegien für global tätige Firmen mit Sitz in der Schweiz abschaffen. Eigentlich gut und richtig! Doch statt einfach die nötigen Anpassungen vorzunehmen, hat das Parlament unter Namen wie «Patentbox» oder «zinsbereinigte Gewinne» neue Steuerschlupflöcher geschaffen. Und zwar in ganz grossem Stil: Die Steuerausfälle belaufen sich auf 3 bis 4 Milliarden Franken pro Jahr. Selbst in den Augen der ehemaligen Finanzministerin ist das Paket „aus der Balance“.

Der Schweizerische Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) sagt entschieden Nein zur USR III. Denn die ohnehin gebeutelten Städte und Gemeinden geraten durch die Steuerausfälle noch stärker unter Druck. Den folgenden Leistungsabbau bekommen dann nicht nur die Angestellten zu spüren, sondern wir alle.

In allen grossen Städten in der Schweiz haben wir deswegen am heutigen Aktionstag den Ernstfall geprobt. Wie sieht es aus, wenn den Städten und Gemeinden kein Geld mehr zur Verfügung steht, um die Feuerwehr fachgerecht auszurüsten? Was passiert unter Spardruck mit Verkehrsbetrieben, Kitas oder öffentlichen Toiletten?

Wie eng wird es für uns Nutzerinnen und Nutzer des Service public und für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst? Sehr eng! Deswegen sagt der VPOD am 12. Februar Nein zur USR III.

» Mehr Informationen zu den Aktionstagen: http://hier-wirds-eng-ch

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25.01.2017Wie eng es wirklich wird: Der VPOD macht mobil gegen die USR IIIPDF (71 kB)
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Galerie: Hier wird's eng!

In mehreren Städten in der Schweiz gab es VPOD Aktionen gegen die USR III.