Gefährdete Personen

Das neue Coronavirus ist für Personen ab 65 Jahre und für alle mit einer Vorerkrankung besonders gefährlich. Die Krankheit kann bei ihnen deutlich schwerer verlaufen als bei anderen Menschen.
Zu den gefährlichen Vorerkrankungen gehören Bluthochdruck, Chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, und Krebs.
Die Schutzbestimmungen für gefährdete Personen sollten gegen den klaren Widerstand der Gewerkschaften gelockert werden. Inzwischen (Stand: 16. April) wurde die geplante Aufweichung des Schutzes zurückgenommen. Der Bundesrat hat klargestellt, dass gefährdete Arbeitnehmende grundsätzlich Home Office machen dürfen. Wo dies nicht möglichst ist, ist das Beschäftigungsverbot in Art. 10c im Grundsatz als solches wirksam. Nur auf freiwilliger Basis können besonders gefährdete Arbeitnehmende wieder im Betrieb arbeiten. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeit den gesundheitlichen Gegebenheiten anzupassen. Wenn die betroffenen Personen sich im Betrieb oder wegen des Arbeitswegs nicht sicher fühlen, können sie mit einem Attest auf jeden Fall zu Hause bleiben. Der Arbeitgeber kann für diese Personen Kurzarbeitsentschädigung verlangen. Somit sind Entlassungen weder gerechtfertigt noch wirtschaftlich nötig.
Mehr Infos.

Informationsblatt des SGB