Die rechte Mehrheit im Bundesparlament hat die Aushebelung der kantonalen und kommunalen Mindestlöhne beschlossen. Existenzsichernde Löhne sollen damit nicht mehr in allen Branchen gelten – gegen den Willen der Bevölkerung.
Mindestlöhne in Tieflohnbranchen, in denen ein allgemeinverbindlich-erklärter GAV existiert, werden unterlaufen. Gegen diesen staatlich verordneten Tiefloh-Zwang wehren wir uns. Der VPOD hat gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des SGB und den linken Parteien das Referendum beschlossen. Hier findest du den Unterschriftenbogen dazu.
Besonders betroffen vom Tieflohn-Gesetz sind Angestellte im Gastgewerbe, in der Reinigung, in Coiffeur- und Kosmetikbetrieben, bei Personalverleihen und in weiteren Dienstleistungs- und Detailhandelsbranchen.
Dieser drastische Eingriff des Parlaments ist ein Affront gegenüber den Kantonen und Städten, die schon heute wirksame Massnahmen gegen Armutslöhne ergriffen haben.
Mindestlöhne haben sich dort als wirksames Instrument bewährt: Sie verhindern Armutslöhne, ohne negative Auswirkungen auf die Beschäftigung.
Für uns ist klar: Löhne in der Schweiz müssen zum Leben reichen und demokratische Entscheidungen der Bevölkerung müssen respektiert werden!
Am 30. Juni wurde das Referendum lanciert. Ab dann bleiben uns genau 100 Tage, um 50 000 Unterschriften gegen diesen dreisten Angriff auf unsere Löhne zu sammeln. Dazu brauchen wir deine Unterstützung! Lade jetzt den Unterschriftenbogen herunter oder bestelle kostenfrei Bögen zu dir nach Hause.
