Angriffskrieg stoppen und Frieden wiederherstellen!

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Von: Johannes Gruber

Die Migrationskommission des VPOD verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf den syrischen Kanton Afrin und solidarisiert sich mit den Menschen in Afrin.

Am 20. Januar 2018 startete die Türkei einen völkerrechtswidrigen militärischen Angriff auf den syrischen Kanton Afrin. Der von der türkischen Regierung zur Begründung der Intervention angeführte «Kampf gegen den Terror» ist lediglich ein Vorwand, um den Einflussbereich der Türkei auszweiten. Damit greift der Krieg in Syrien auf eine der wenigen Regionen über, die bisher von diesem verschont geblieben waren. Diese weitere Eskalation des Krieges geschieht auf Kosten der – grossteils kurdischen – Zivilbevölkerung in Avrin. Leidtragende der türkischen Militäroffensive sind Menschen, die mit ihrem langjährigen Kampf gegen den «Islamischen Staat» wesentlich zu dessen Niederlage beigetragen haben.

Wir fordern einen Stopp des türkischen Angriffskriegs, damit weiter an einer Wiederherstellung des Friedens in Syrien gearbeitet und schliesslich eine demokratische Regierung für das ganze Land geformt werden kann.

In diesem Sinne solidarisiert sich die Migrationskommission des VPOD mit den Menschen in Afrin und unterstützt den Aufruf von GewerkschafterInnen, die aus der Türkei flüchten mussten:

http://civaka-azad.org/gewerkschaftler-im-exil-bekunden-solidaritaet-mit-afrin/

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