Für gute Tagesschulen

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Von: Johannes Gruber

Was macht gute Tagesschulen aus? Wie können diese entwickelt werden? Eine Tagung der PH Zürich beschäftigte sich vergangenen Freitag mit diesen Fragen.

Der Schweizerische Verband für schulische Tagesbetreuung, «Bildung + Betreuung» veranstaltete zusammen mit der PH Zürich am 26. Januar eine Tagung zum Thema Tagesschulentwicklung mit dem Fokus auf der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. An der Tagung referierten in Workshops WissenschaftlerInnen über Ihre Forschungsarbeiten und es fanden zahlreiche Diskussionen mit FunktionsträgerInnen aus Schule und Betreuung, Politik und Behörden sowie mit Eltern darüber statt, welche Ansprüche an Tagesschulen gestellt werden müssen und wie es gelingt, dass die Schulen diesen auch genügen.

Hauptreferent Frank Brückel, Dozent und Berater an der PH Zürich, stellte das kürzlich abgeschlossene Projekt Qualität in Tagesschulen (QuinTaS) vor, das sich mit der Frage beschäftigte, was gute Qualität in Tagesschulen bedeutet. Bemerkenswert an diesem ist, dass die Schulen in ihrem Entwicklungs- und Evaluationsprozess selbst die Qualitätskriterien mitbestimmen, was für sie eine gute Tagesschule ausmacht. Das Projektteam entwickelte praxisnahe Unterlagen, die den Tagesschulen helfen, die Qualität ihrer Angebote in einem dialogischen Entwicklungsverfahren partizipativ weiterzuentwickeln.

Der VPOD unterstützt seit langem die Bemühungen zur Entwicklung von Tagesschulen, die hohen pädagogischen Standards entsprechen und den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Die Zeitschrift «VPOD Bildungspolitik» wird sich in ihrer Ausgabe 206, Mai 2018 ausführlich mit den Ergebnissen der Tagung beschäftigen.

Weitere Informationen zur » Zeitschrift VPOD Bildungspolitik

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