48. VPOD-Kongress eröffnet

Von: Christoph Schlatter

Am Freitag hat in St. Gallen der zweitägige Kongress des VPOD begonnen, der 48. in der Geschichte des Schweizerischen Verbandes des Personals öffentlicher Dienste.

Die Delegierten bekräftigten mit der Verabschiedung eines ersten Positionspapiers, dass der VPOD eine kämpferische Gewerkschaft ist und bleibt. Der Sozialstaat ist ebenso wie die Zivilisierung und Humanisierung der Arbeitswelt das Ergebnis solcher Kämpfe; der VPOD wird sich auch künftig aller gewerkschaftlichen Mittel bedienen, um Errungenschaften zu schützen und zu erweitern und um Prekarisierung zu verhindern.

Namentlich wird sich der VPOD weiter vehement für das Streikrecht auch im öffentlichen Dienst einsetzen, das – ebenso wie das Zutrittsrecht zum Betrieb – trotz seines verbindlichen Schutzes durch die ILO-Konvention 87 immer wieder angegriffen wird. Derzeit führt der VPOD beim Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg Klage gegen den Versuch, das Streikrecht mittels Entlassung auszuhebeln.

Der VPOD-Kongress findet alle 4 Jahre statt und vereinigt rund 400 Delegierte sowie Gäste des über 33'000 Mitglieder zählenden Verbandes. Weitere Schwerpunkte werden der Themenkreis «Stress, Belastung, Überadministration» sowie das Verhältnis zu Europa sein. Die Präsidentin, Katharina Prelicz-Huber, und der Generalsekretär, Stefan Giger, stellen sich am Samstag zur Wiederwahl.

Mehr Informationen zum 48. VPOD-Kongress

Diese News als PDF