VPOD-Kongress nimmt Resolution zur Unterstützung des Klimastreiks an

Der VPOD ruft für den 15. Mai zum landesweiten Streik für Klima- und soziale Gerechtigkeit auf.

Mit Demos, Streiks und gewaltfreien Aktionen versuchen die jungen Menschen von der Klimastreikbewegung, die Welt wachzurütteln und die Dringlichkeit der Klimafrage ins Bewusstsein einer Mehrheit zu bringen. Die Hauptforderungen dieser Bewegung - Ausrufung des Klimanotstandes durch die Behörden; CO2-Neutralität für 2030; Klimagerechtigkeit – sind auch Anliegen des VPOD. Die Gewerkschaft kämpft für einen guten Service public mit guten Arbeitsbedingungen und für soziale Gerechtigkeit.

Der Kampf der jungen Klimastreikenden betrifft uns gleich in zweifacher Hinsicht. Einerseits werden die Arbeits- und Lebensbedingungen von Hunderttausenden von Lohnabhängigen durch die Klimaerwärmung stark gefährdet. Andererseits stellt der massive Ausbau von umweltfreundlichen Service-public-Dienstleistungen, die auch die Arbeitnehmenden respektieren, einen Schlüssel zur Lösung der Klimakrise dar. Der neoliberalen Politik, die Menschen und Ressourcen zugunsten einer kleinen Minderheit ausbeutet, muss ein Riegel geschoben werden. Der Kampf gegen Auslagerung beispielsweise ist ein Kampf fürs Klikma.

Der VPOD hat an seinem Kongress beschlossen, für den 15. Mai 2020 zu einem Aktions- und Streiktag für Klima- und soziale Gerechtigkeit auszurufen. Dabei soll auch ein Forderungspaket an die Arbeitgeber formuliert werden. Der SGB wird aufgerufen, seine anderen Mitgliedsverbände ebenfalls zum Mitmachen aufzufordern.

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