Bildungsmöglichkeiten für Geflüchtete verbessern

Von: VPOD Migrationskommission

Die VPOD Migrationskommission unterstützt den Aufruf "Eine Lehre - eine Zukunft". Am 7. September führt der VPOD zudem die Tagung "Geflüchtete - Bildung, Integration und Emanzipation" durch, um zu diskutieren, wie die Bildungsmöglichkeiten von Geflüchteten in der Schweiz verbessert werden können.

Negative Asylentscheide des Staatssekretariats für Migration führen dazu, dass geflüchtete Jugendliche eine Lehre abbrechen müssen oder eine zugesicherte Lehre gar nicht erst antreten dürfen. Die meisten der von erzwungenen Lehrabbrüchen Betroffenen sind Geflüchtete aus Eritrea, aus dem Tibet, Iran, Irak, Afghanistan und Syrien.

Im Mai trafen sich in Olten Jugendliche, ArbeitgeberInnen, Lehrpersonen, Pflegeeltern und ParteienvertreterInnen aus der ganzen Schweiz, um sich gesamtschweizerisch zu vernetzen und sich gemeinsam politisch für die geflüchteten Jugendlichen zu engagieren.

Die Initiative für diesen Zusammenschluss unter dem Namen «Eine Lehre – Eine Zukunft» stammt aus Lausanne. Von dort ging auch die Initiative für einen Aufruf aus, der mittlerweile von mehr als 4000 Menschen unterschrieben wurde – unterzeichnen kann man diesen unter:

https://www.unapprentissage-unavenir.ch/de/

Auch die Migrationskommission des VPOD unterstützt diesen Aufruf. Darüber hinaus fordert der VPOD mehr Anstrengungen der Politik, um das Recht auf Bildung für alle Geflüchteten auch angemessen umzusetzen. Um zu diskutieren, wie es um die Bildungsmöglichkeiten von Geflüchteten in der Schweiz derzeit steht und was es wie zu verbessern gilt, organisiert der VPOD die Tagung „Geflüchtete – Bildung, Integration und Emanzipation“, die am 7. September in Bern stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.vpod.ch/fachtagung-gefluechtete-bildung

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