Aufwertung "Frauenberufe" - die Politik muss in die Gänge kommen

Von: Elvira Wiegers

Viele sogenannte typischen Frauenberufe sind nicht nur notorisch schlecht bezahlt, auch teilweise prekäre Arbeitsbedingungen gehören zum Arbeitsalltag vieler Frauen. Das muss sich endlich ändern.

Anlässlich des internationalen Frauentags vom 8. März reichte Nationalrätin und VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber deshalb eine entsprechende Motion ein. Darin wird der Bundesrat aufgefordert, gesetzliche Grundlagen zur Aufwertung der «Frauenberufe» in Pflege und Betreuung zu schaffen.

Wir fordern nicht erst seit der Pandemie, endlich diese Berufe aufzuwerten, deren Arbeitsbedingungen zu verbessern und bessere Löhne zu bezahlen. Gerade im Gesundheitsbereich wird das Personal immer knapper, weil zu wenig Personen in den Job einsteigen und zu viele Fachkräfte wieder aus dem Job aussteigen. Der Grund: Der Druck auf die Arbeitsbedingungen nimmt immer mehr zu und die zunehmende Flexibilisierung verunmöglicht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Auch in der Kinderbetreuung liegt vieles im Argen, so braucht es auch in diesem Bereich eine deutlich Finanzierung wie auch bessere Arbeitsbedingungen und Löhne.

Wir bleiben dran!

» Motion vom 8.3.2021

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