Nein zum Abbau an Hochschulen!

Von: Jasmin Chalendi

460 Millionen Franken weniger für Bildung – das ist kein Sparprogramm, sondern ein Kahlschlag!

An den Hochschulen droht ein massiver Abbau: Mit dem sogenannten «Entlastungsprogramm 2027» sollen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation 460 Millionen Franken gestrichen werden - das bedeutet: mehr Druck auf das Personal, weniger Forschungsprojekte und schlechtere Studienbedingungen.

Die Folgen wären drastisch:

  • 10 % weniger Subventionen für den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) – das entspricht dem Wegfall von rund 700 Forschungsprojekten und 2000 Stellen für Forscher:innen.
  • Das Ende projektgebundener Beiträge – damit verschwinden Programme zu Gleichstellung, Inklusion, Nachhaltigkeit und Wissenschaftszugang.
  • 200 Millionen Franken sollen über höhere Studiengebühren eingespart werden: eine Verdoppelung für inländische Studierende und eine Vervierfachung für ausländische Studierende.

Das würde die Qualität der Hochschulen massiv schwächen und die soziale Ungleichheit verschärfen. Wer wenig Geld hat, kann sich jetzt schon kaum ein Studium mehr leisten.

Der VPOD sagt klar: Nein zum Kahlschlag an den Hochschulen!
Wir fordern eine solidarische Finanzierung, gute Arbeitsbedingungen und fairen Zugang zur Bildung.

Darum rufen wir zum Aktionstag am 1. Oktober auf!
Studierende, Mitarbeitende und die Gesellschaft müssen jetzt gemeinsam zeigen: Unsere Hochschulen sind unverzichtbar – und dürfen nicht kaputtgespart werden. Sei auch du dabei!