VPOD-Delegiertenversammlung im Zeichen der Einheit und Weiterentwicklung

Am 21. Juni traf sich die VPOD-Delegiertenversammlung im «Falken» in Zürich-Wiedikon. Die Delegierten behandelten die statutarischen Geschäfte und diskutierten Massnahmen zur Weiterentwicklung und Stärkung der Gewerkschaft.

Verbandspräsident Christian Dandrès begrüsste die Delegierten im voll besetzten Saal mit einem Aufruf zu Einigkeit und Solidarität. Er hielt fest: «Die Verteidigung des Service public ist die zentrale Aufgabe der Gewerkschaft VPOD. Der Verband hat in den letzten Wochen und Monaten unruhige Zeiten erlebt – umso wichtiger ist, dass heute die notwendigen Diskussionen zur Weiterentwicklung der Gewerkschaft geführt werden.» Der Präsident dankte dabei allen, die sich an den bisherigen Gesprächen zur Zukunft des VPOD beteiligt haben.

Die Jahresrechnung 2024 wurde genehmigt und zeitgleich wurde das Zentralsekretariat damit beauftragt, eine Finanzstrategie auszuarbeiten. Weiter wählten die Delegierten die Waadtländerin Marie-Odile Heim in den Landesvorstand sowie den alt Bieler Stadtpräsident und langjähriges VPOD-Mitglied Erich Fehr als Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission.

Im Zentrum der Delegiertenversammlung stand die Berichterstattung zum Runden Tisch, der Mitte Mai zur Bewältigung aktueller Konflikte im Verband einberufen worden war. Unter Moderation von Giorgio Tuti, dem ehemaligen Präsidenten der Gewerkschaft SEV, hatte Mitte Mai ein Austausch zwischen Vertreter:innen aus der Romandie, der Deutschschweiz und dem Tessins stattgefunden. Dieser verlief in konstruktiver Atmosphäre, würdigte die Arbeit der scheidenden Generalsekretärin und ihrer Mitarbeiterinnen und brachte – im Sinne eines ersten Schrittes – zahlreiche Themen politischer wie auch struktureller Art auf den Tisch. Die Resultate bildeten die Grundlage für einen mittelfristigen Katalog von Massnahmen, den Landesvorstand und Präsidium in der Zwischenzeit erarbeitet haben und dessen Umsetzung nun an die Hand genommen wird.

Zur Konkretisierung der Gespräche am Runden Tisch hatten einige Regionen und Sektionen Anträge eingereicht, in denen es insbesondere um die Reform verschiedener Verbandgremien und die Ressourcenverteilung zwischen Zentralsekretariat und Regionen ging. Die Anträge wurden nach intensiver Diskussion zurückgezogen, um im Sinne einer längerfristigen Planung und im Rahmen der bereits angelaufenen Strukturdiskussion zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen zu werden.


Galerie: DV am 21.Juni 2025