Die Mitglieder der VPOD-Migrationskommission beteiligten sich solidarisch am Kongress der Asyl- und Migrationsbewegung am 28. und 29. November 2025 im Kulturzentrum PROGR in Bern. In 24 Workshops und mehreren Plenumsveranstaltungen wurden Probleme von Migrant*innen und Asylsuchenden in der Schweiz hinsichtlich Aufenthaltstatus, sozialer und ökonomischer Integration thematisiert. Auch die Hürden für politische Teilhabe wurden angesprochen, die etwa das Flüchtlingsparlament als Artikulationsforum oder die Demokratieinitiative für moderne Einbürgerung zu überwinden suchen.
Gegen rechts
Der VPOD brachte sich insbesondere in den Workshop «Wie mit rechten Diskursen umgehen» ein, indem er gewerkschaftliche Strategien im Umgang mit Rechtspopulismus vorstellte und konkret anhand der kommenden Abstimmungskampagne zur SVP-Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» mit den Teilnehmenden diskutierte.
Unmenschliche Zustände in den Bundesasylzentren
In einem weiteren Workshop berichtetete die Wissenschaftlerin Méganne Lederrey über die unmenschlichen Zustände in den Bundesasylzentren. Geflüchtete sowie Teilnehmende verschiedener Organisationen ergänzten die Ausführungen mit eigenen Erfahrungen und diskutierten gemeinsame Protestaktionen und politische Forderungen für bessere Lebensbedingungen der Geflüchteten sowie faire Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden und Betreuenden in den Bundesasylzentren.
Austausch und Vernetzung
Die Mitglieder der VPOD-Migrationskommission nutzten die Gelegenheit für politischen Austausch und Vernetzung. Die Herausforderungen von Migrant*innen in der Schweiz vertieft kennenzulernen und mit diesen zu diskutieren, lässt uns die Bedeutung von Solidarität erfahren und stärkt uns für unsere gewerkschaftlichen Kämpfe!
