Trampilotinnen und Busfahrer haben genug von überlangen Präsenzdiensten, kurzer Nachtruhe und einem verdichteten Verkehr, der sie auslaugt. Der Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag (Rahmen-GAV) im öffentlichen Nahverkehr des Kantons Zürich hätte ihre Arbeitsplätze schützen und ihre Arbeitsbedingungen verbessern sollen. Doch mit einer Hinhaltestrategie vonseiten Tarifverbund und Kanton wurde versucht, die dringlichen Verbesserungen zu verhindern.
Genug, dachten sich die VPOD-Mitglieder und Mitglieder anderer ÖV-Gewerkschaften im Kanton Zürich. Über 100 von Ihnen zogen Mitte November gemeinsam vor den Sitz des ZVV um den Rahmen-GAV zu schreddern und den Verantwortlichen klarzumachen: So geht es nicht weiter. Dabei forderten sie deutliche Entlastungen, wie beispielsweise die 35-Stunden-Woche und kürzere Pausen zwischen zwei Dienstteilen, um Dienstlängen von bis zu 14 Stunden zu verhindern.
Das war die erste Etappe auf dem Weg, diese wichtigen Verbesserungen zu erkämpfen. Gemeinsam geht es nun weiter.







