Road to strike

Der Streik im Universitätsspital CHUV ist der Startschuss für unsere Organizing-Kampagne Road to strike. Mit dem Streikbus touren wir ab August durch die Schweiz und treffen unsere Kolleg*innen in den Gesundheitsbetrieben.

Ziel ist, unser Gesundheitspersonal gezielt vor Ort zu unterstützen, damit sie sich besser im Betrieb organisieren und ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen erfolgreich durchzusetzen.

In den letzten Monaten wurde viel applaudiert und auf der Strasse protestiert – trotzdem gab es keine Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

Die Situation in den Gesundheitsbetreiben hat sich (durch die Pandemie) weiter verschärft. Das Personal ist ausgelaugt und frustriert. Viel zu viele steigen aus diesen Gesundheitsberufen aus. Es herrscht ein eklatanter Personalmangel, der die Arbeitsbedingungen weiter verschärft, Einsatzpläne und Arbeitszeiten verdichtet. Der permanente Spardruck und Profitzwang der Gesundheitsinstitutionen wird gnadenlos dem Gesundheitspersonal aufgedrückt. Etwa in der Psychiatrie oder Geburtshilfe führt dies zu Schliessungen ganzer Abteilungen, während andernorts gleich der ganze Betrieb geschlossen wird oder der bestehende GAV gefährdet ist. Der Druck auf diese Branche ist immens.

Unter den aktuellen Bedingungen ist eine Mobilisierung in der Gesundheitsbranche und unter Kolleg*innen sehr schwierig, das bestätigen auch unsere Mitglieder in den Betrieben: Wenn das Personal nebst der arbeitsbedingten Belastung es kaum schafft, die eigenen Rechte zu verteidigen und sich dafür einzusetzen, fahren wir zu ihnen vor Ort.

Das ist die Idee des Road to strike.

Einige Spitäler in der Schweiz sind schon fest in der Route eingeplant, andere Gesundheitsbetriebe kommen noch dazu. Die endgültige Route wird im August bekannt gegeben.

Bist du dabei? Dann trag dich ein und komm mit auf die »ROAD TO STRIKE