Ausbeutung geht uns alle an!

In der Schweiz leben mehr als zwei Millionen Menschen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft, dies sind mehr als ein Viertel der Landesbevölkerung. Die Anzahl der Personen mit Migrationshintergrund ist nochmals wesentlich höher. Die Einwanderung hat für die Schweiz viele positive und bedeutende Auswirkungen, u.a. auf die Wirtschaft und Wissenschaft oder auf den Kulturbereich. Migrant*innen haben die heutige Schweiz stark geprägt und sind ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft.

Und trotzdem ist das Leben vieler Migrant*innen von existentieller Unsicherheit geprägt: Prekäre Aufenthaltsstatus sowie fehlende politische Rechte ermöglichen ihre Ausbeutung und erzeugen Ohnmacht. Wenn mitten unter uns Menschen in Angst und Unsicherheit leben, ist dies auch unser Problem: In einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der migrantische Arbeitnehmende, um ihr Aufenthaltsrecht bangen müssen und tiefere Löhne erhalten, steigt der Druck auf alle Arbeitnehmenden. Deswegen lanciert die Gewerkschaft VPOD die Kampagne «Ausbeutung geht uns alle an!», damit gleiche Rechte für alle Menschen in der Schweiz immer mehr zur Selbstverständlichkeit werden.

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VPOD Zentralsekretariat
Birmensdorferstrasse 67
8004 Zürich
Telefon: +41 (0)44 266 52 52
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Johannes Gruber ist Fachsekretär für Migrationsfragen und Redaktor der vpod bildungspolitik

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